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Ich hatte viele gute Trainer, habe aber nur zwei wirkliche Meister des Karatedo kennengelernt. Mein Dank gilt Herrn Hilmar Fuchs und Herrn Roland Harbersetzer, die meinen Weg der leeren Hand prägten.

Nunmehr im Spätsommer meines Lebens angekommen und nach fast 40 Jahren Erfahrungen auf dem Weg des  Karate und natürlich mit einer „starken“ Budogemeinschaft im Rücken, erlaube ich mir hier auf dieser Seite viele persönliche Auffassungen  zur Kampfkunst Karatedo loszuwerden.


Seit 2016 ist Karate nun eine olympische Disziplin. Und somit schreien viele nach den Unterschieden zwischen Sportkarate und ….da war doch noch was…? Richtig! Es gibt noch was. Es gibt den klassischen(traditionellen) Weg des Karatedo. Den Ausdruck „traditionell“ vermeide ich hier. Vielleicht später mehr darüber.

Der klassische Weg des Karate führt uns weg von Turnhallengeschrei und Vereinsmeierei. Wahres Karatedo kann nur in einem Dojo mit einer klassischen Lehrer-Schüler- Beziehung erlernt werden. Die ostasiatischen Kampfkünste können uns einen gigantischen und faszinierenden  Reichtum an Werten bieten. Wie zum Beispiel eine enge Verbindung zu philosophischen Inhalten, welche die Selbstvervollkommnung anstreben.
Oder Verbindungen zu den ostasiatischen Gesundheits-und Energielehren. Und letztendlich, der bis in die Neuzeit bewahrte elitäre Charakter dieser Kampfkunst der eine Verflachung zu einer reinen Sportart nicht zulässt.

In der Vergangenheit nahm ich mir doch öfters die Zeit bei anderen Vereinen zu schnuppern oder mir Meisterschaften anzuschauen. Zu Meisterschaften nur so viel.
Dort wo auf vielen Mattenflächen gleichzeitig nach Punkten gehauen wird, dazwischen Betreuer und Zuschauer krakeelend umherspringen, Mattenärzte ihre Hunde spazieren führen und Verbandsgrößen ihre Wichtigkeit mit geschwollener Brust präsentieren, kann ich nur sagen „ Sport frei“ man trifft den Zeitgeist.

Zu den Vereinen die ich besuchte, kann ich sagen, dass die Trainer sich alle sehr viel Mühe geben und technisch hohes  Niveau vorweisen. Das lässt wirklich hoffen.
Der JKA-Trainingsdrill hat sich nun mal in der westlichen Welt durchgesetzt. So wird der Drill in manchen Vereinen  übertrieben und wo der Drill sich nicht so ausprägt verliert der Trainer häufig seine Autorität und die Disziplinlosigkeit kehrt ein. Um vom Trainer zum Lehrer empor zu wachsen braucht man Respekt und Persönlichkeit. Dies erreicht man nicht durch Drill sondern durch bestimmende individuelle Hilfeleistung.

Mein Tipp auf dem Weg zum klassischen Lehrer: Es gibt viele sehr gute Literatur, beschäftigt Euch mit den Unterrichtsweisen der okinawaischen Meister, sucht Euch dahingehend die Lehrgänge raus und trennt Euch von Schülern, die es nicht wert sind klassisch unterrichtet zu werden.

Eine „Starke“ Budogemeinschaft muss nämlich nicht viele Mitglieder haben.

Bis bald auf dieser Seite.


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Karate ist eine Kampfkunst, die nicht nur der körperlichen und geistigen Gesunderhaltung dient, sondern vor allem einen Lebensweg zur persönlichen Entwicklung und Reifung bis ins hohe Alter darstellt. Das sollte sich beispielsweiße auch in einer Prüfung widerspiegeln. Aus diesem Grund enthalten die Prüfungen in unserem Verband (VAK) einen theoretischen Teil. Im Kyu-Bereich erfolgt dies durch Fragen über Ursprung, Geschichte, Entwicklung und Hintergründe der verschiedenen Kampfkünste. Bei Dan-Graduierungen gehört eine im Vorfeld angefertigte Hausarbeit zu jeder Prüfung.


Um die Ausarbeitungen unserer Schwarzgurte nachlesen zu können,
sind diese hier als PDF-Dateien hinterlegt.


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Ausarbeitungen von Kai-Uwe Kunz



1. Dan Mai 08 - Die Bedeutung der Kata in unserer modernen Zeit

2. Dan Juli 10 - Verantwortung im Budo

3. Dan Mai 14 - Die vitale Energie und ihr Platz in den Budokünsten

4. Dan Febi 17 - Das Karate-Dojo in unserer Gesellschaft

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Ausarbeitungen von Jan Hopf



1. Dan Februar 13 - Die geschichtliche Entwicklung des Shotokan

2. Dan März 17 - Rechtliche Aspekte der Notwehr

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Ausarbeitungen von Philipp Hupfer



1. Dan Februar 13 - Entwicklung des modernen Shotokan Karate

2. Dan Mai 17 - Die Geschichte der Hangetsu

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Ausarbeitungen von Burkhard Kruse



1. Dan Mai 12 - Entwicklung des Karate-Do und persönliche Gedanken

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Ausarbeitungen von Marcus Hillinger



1. Dan Mai 19 - Prüfungen "Der Weg zur Graduierung"

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